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Westfalia Landtechnik GmbH und die Takallom Co., Teheran unterzeichneten eine Kooperationsvereinbarung für die nächsten fünf Jahre.
06.08.2004

Westfalia Landtechnik GmbH und die Takallom Co., Teheran unterzeichneten eine Kooperationsvereinbarung für die nächsten fünf Jahre. Das Abkommen garantiert die Lieferung von Melktechnik-Komponenten im Wert von rund zwei Millionen DM. Der iranische Kooperationspartner erhält im Gegenzug Lizenzen für die Fertigung von Westfalia Komponenten für den iranischen Markt.

Ulrich Pingel, Area President Asien/Südliche Regionen bei Westfalia Landtechnik: "Diese Zusammenarbeit kennzeichnet die Veränderungen der Beziehungen des Irans zum Westen. Die liberale Führung treibt die Öffnung nach außen voran. Iranischen Unternehmen ist es nach einer langen Zeit des Stillstands möglich, mit den vorhandenen Devisen dringend notwendige Technik wie Melksysteme im Ausland einzukaufen."   

1984 lieferte Westfalia Landtechnik rund 800 Melkanlagen im Wert von rund 5 Millionen DM. Service und Wartung übernahm damals der jetzige Kooperationspartner Takallom. Laut eigenen Angaben hat das Unternehmen im Bereich Vertrieb, Bau und Herstellung von Anlagen für die Landwirtschaft einen Marktanteil von rund 70 Prozent.   

Deutsch-Iranische Beziehungen auf dem Weg zur Normalität. 

Der traditionelle Kontakt bietet heute eine hervorragende Ausgangsposition für einen gegenseitigen Informationsaustausch. Dazu zählt auch die Ausbildung iranischer Fachleute bei Westfalia Landtechnik. Der Melktechnik-Hersteller erhält gleichzeitig einen besseren Zugang zum iranischen Markt und kann somit den Vertrieb seiner Produkte ausbauen. Schritt für Schritt soll so die Qualität der Melktechnik-Ausrüstung und die Qualität der Milchproduktion im Iran erhöht werden. Damit wird die Versorgung der 65 Millionen Einwohner mit hochwertiger Trinkmilch gesichert. Die rund 500.000 Milchkühe im Iran sind Grundlage für den Ausbau der Milch-produktion und der Milchwirtschaft.   

Ulrich Pingel zu den Zukunftsperspektiven im iranischen Markt: "Wir liefern zunächst Basis-Melktechnik, das öffnet uns Chancen für weitere Geschäfte, womit wir auch den Technisierungsstandard in dieser Absatzregion erhöhen helfen." Folgegeschäfte parallel zu den jährlich vereinbarten Liefervolumina sind zum Beispiel Plattenkühler, die Westfalia 2001 zusätzlich im Wert von rund 100.000 DM liefern wird.   

Dr. Ulf-Dieter Zimmermann, Geschäftsführer der Westfalia Landtechnik GmbH zeigt sich mit dem Verlauf der Verhandlungen sehr zufrieden: "Unsere iranischen Kollegen sind angenehme Verhandlungspartner, was aus den langjährigen Beziehungen resultiert. Diese Art der Kooperation tätigen wir zum ersten Mal, da ist Vertrauen enorm wichtig. Wir sind sehr optimistisch, da vor allem Fragen der Finanzierung des Kontraktes sehr rasch geklärt werden konnten. Wir freuen uns daher auf diese Zusammenarbeit mit den iranischen Partnern."   


 
  Downloads:

application/pdf 
Lieferung von Melktechnik in den Iran