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WestfaliaSurge, die Landtechnik-Division der Bochumer GEA-Gruppe, errichtet im Gewerbegebiet Bönen, Kreis Unna, ihren neuen Hauptsitz.
26.08.2004

WestfaliaSurge, die Landtechnik-Division der Bochumer GEA-Gruppe, errichtet im Gewerbegebiet Bönen, Kreis Unna, ihren neuen Hauptsitz. Auf einem 80.000 m2 großen, an der Autobahn A2 gelegenen Areal entstehen nach modernsten Erkenntnissen geplante Fertigungs- und Logistik-Bereiche sowie ein neues Verwaltungsgebäude. Das Investitionsvolumen beträgt rund 25 Millionen Euro. Nebenan wird die Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises Unna mit Förderung des Landes Nordrhein-Westfalen und der EU das neue Kompetenz-Zentrum "Bio-Security" einrichten. Geplant ist ein reger Know-how-Transfer. Dort werden neue Arbeitsplätze entstehen.

Die rund 500 Mitarbeiter der bislang auf die Standorte Herdecke und Oelde verteilten Unternehmensteile werden voraussichtlich im Oktober 2004 an den neuen gemeinsamen Standort Bönen, der etwa in der Mitte zwischen den bisherigen Standorten liegt, umziehen. Damit wird die Trennung der Funktionsbereiche Produktion und Logistik in Herdecke und der Verwaltungs- und Entwicklungsfunktionen in Oelde beendet.

In direkter Nachbarschaft entsteht das Kompetenzzentrum "Bio-Security" des Landes NRW. Der Verbund mit den in diesem Technologiezentrum angesiedelten Firmen wird einen zusätzlichen Schub in der Entwicklung neuer technischer Lösungen zur besseren Qualitätsmilcherzeugung auslösen. Dort steht branchenübergreifendes Know-how zur Verfügung, um an zukunftsfähigen Verfahren und Anlagen für sichere und bessere Nahrungsmittelerzeugung zu arbeiten.

Dazu Peter Schenk, Vorstandsvorsitzender der GEA AG: "Ein vergleichbares Kompetenzzentrum gibt es in Deutschland nicht. Der Markt für Qualitätslebensmittel jedoch wächst, und zwar weltweit. Deshalb ist diese Standortentscheidung so bedeutend für Nordrhein-Westfalen. Auch für wichtige Zukunftsthemen wie grüne Biotechnologie wird im Kompetenzzentrum ,Bio-Security' hier in Bönen künftig der Anlaufpunkt für interessierte Wissenschaftler und Unternehmen sein."

Der neue Standort wird der Zukunftssicherung des weltweit zweitgrößten Melktechnikherstellers einen wichtigen Impuls geben. Dr. Anton Daubner, Geschäftsführer der WestfaliaSurge GmbH: "Mit dem Neubau auf der grünen Wiese schaffen wir die besten Voraussetzungen, unsere gesamten Abläufe, insbesondere die Logistik- und Materialflüsse, zu optimieren. Wir erreichen eine Nähe der Entwicklungsabteilungen zur Fertigung und Montage, die es uns erheblich erleichtert, neue Produktideen für unsere Kunden schneller umzusetzen." 

Im Geschäftsjahr 2001/2002 erzielte die WestfaliaSurge mit rund 1.600 Mitarbeitern weltweit einen Umsatz von 348 Millionen Euro. Die GEA-Gruppe beschäftigte im gleichen Zeitraum insgesamt rund 14.400 Mitarbeiter und erzielte einen Umsatz von rund 3 Mrd. Euro.


 
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